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20. März 2026

25 Jahre PISA: Zwischen Evidenz, Reform und schulischer Praxis 

Panel-Diskussion im Rahmen des GEBF-Kongresses 2026

Redaktion: Sophie Seßler

Dr. Tamara Kastorff, Dr. Alfons Frey, Jan Wolthuis, Alexander Brand, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Prof. Dr. Samuel Greiff, Dr. Lisa Teufele Dr. Tamara Kastorff, Dr. Alfons Frey, Jan Wolthuis, Alexander Brand, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Prof. Dr. Samuel Greiff, Dr. Lisa Teufele © ZIB

Im Rahmen des 13. GEBF-Kongresses fand am 17. März 2026 an der Technischen Universität München die Podiumsdiskussion „25 Jahre PISA – gemessen, gelernt, geändert? Zwischen Evidenz, Reform und schulischer Praxis“ statt.

Auf dem Podium kamen unterschiedliche Perspektiven aus Bildungsforschung, Schulpraxis und Bildungspolitik zusammen. Es diskutierten Prof. Dr. Samuel Greiff, aktueller nationaler Projektleiter der PISA-Studie in Deutschland und Vorstandsvorsitzender des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien, Prof. Dr. Manfred Prenzel, ehemaliger nationaler PISA-Projektleiter und langjähriger Bildungsforscher, Jan Wolthuis, Schulleiter des Graf-Rasso-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck, Alexander Brand, Lehrer, Autor und Redakteur beim Deutschen Schulportal, sowie Alfons Frey, Leiter des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung in Bayern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Tamara Kastorff und Dr. Lisa Teufele aus dem Team des ZIB.

Ausgangspunkt des Panels war die nachhaltige Bedeutung der PISA-Studien seit dem Jahr 2000. Die internationalen Vergleichsstudie hat die bildungspolitische Debatte in Deutschland über viele Jahre hinweg mitgeprägt und wichtige Fragen zu Bildungsqualität, Chancengerechtigkeit und Schulentwicklung aufgeworfen. Vor diesem Hintergrund bot die Diskussion Raum, verschiedene Perspektiven auf Entwicklungen, Reformen und aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem zusammenzuführen.

Im Rahmen des PISA-Panels wurde zudem erstmals der ZIB-Forschungspreis für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich Large-Scale-Assessments verliehen. Nach einer kurzen Vorstellung des ZIB durch Prof. Dr. Samuel Greiff wurden die Auszeichnungen in zwei Kategorien vergeben: Der Forschungsförderpreis für Post-Docs ging an Dr. Ulrich Ludewig (TU Dortmund), der Nachwuchspreis für Promovierende an Jana Welling (Leibniz-Institut für Bildungsverläufe, Bamberg). Mit der erstmaligen Preisverleihung würdigt das ZIB exzellente Forschungsarbeiten, die sich mit nationalen und internationalen Large-Scale-Assessments auseinandersetzen.